Ausstellung "Konsum und Kult" kunstaspekt und Gäste
Termine
- 17. Sept. 2026, 19:00 - 21:00 Uhr
- 18. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 19. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 20. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 25. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 26. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 27. Sept. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 2. Okt. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 3. Okt. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
- 4. Okt. 2026, 15:00 - 18:00 Uhr
Beschreibung
Ausstellung „KONSUM & KULT“
Kunstaspekt und Gäste
Vernissage: Donnerstag, 17. September 2026, um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Vorstellung der Künstlerinnen: Sylvia Galos, Kuratorin
Einführung: Mag. Gabriele Baumgartner, Kunsthistorikerin
Eröffnung: GR Dr. Eileen-Emilia Neugebauer
Ort: Galerie im Turm, 2500 Baden, Schwartzstraße 50
Dauer der Ausstellung: 18. September bis 4. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Die Ausstellung setzt sich kritisch, ironisch und ästhetisch mit dem Verhältnis von Konsum und modernen Kultformen auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Waren, Marken, Influencer, Ersatzspiritualitäten und mediale Rituale die Rolle einnehmen, die früher Religionen hatten – und wie Kunst selbst Teil dieser Logiken wird oder ihnen widerspricht.
Das Bedürfnis nach Orientierung, Zugehörigkeit und Sinn bleibt bestehen, doch die Quellen verändern sich. Produkte versprechen längst mehr als ihren praktischen Nutzen: Sie stehen für Erfolg, Individualität, Schönheit oder gesellschaftlichen Status. Marken prägen Identitäten, während die Ästhetik der Werbung Bilder mit beinahe sakraler Wirkung erzeugt.
Konsum wird zum Ritual. Waren werden zu Fetischen.
Die Künstlerinnen greifen diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf. Vertraute Gegenstände und Bilder werden aus ihren gewohnten Zusammenhängen gelöst, überhöht, verfremdet oder ins Absurde gesteigert. Arbeiten mit zeitgenössischen Götterbildern fragen, wem oder was wir heute Verehrung, Macht und Bedeutung zuschreiben. Einwegflaschen und Verpackungskartons zeigen, wie selbst alltägliche Wegwerfprodukte durch Inszenierung einen neuen Wert erhalten können.
„Mich interessiert, wie selbstverständlich wir Waren, Marken und Bilder mit Identität, Bedeutung und Wert aufladen. Die Kunst steht dabei nicht außerhalb dieses Systems – sie ist selbst darin verstrickt, kann seine Mechanismen aber sichtbar machen und hinterfragen“, erklärt Sylvia Galos, die das Ausstel
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